Bohnenwissenschaft – Welche Bohne für den Kaffeevollautomaten?

| 13. September 2017 | Keine Kommentare

Die richtige Bohne für den Kaffeevollautomaten zu finden ist eine Wissenschaft für sich. Manche Kaffeebohnen eignen sich ausschließlich für Kaffeemühlen, die mit der Hand betrieben werden. Ob eine Bohnensorte für einen Kaffeevollautomaten geeignet ist, ist im Normalfall auf der Verpackung vermerkt. Nicht geeignet sind Bohnensorten, die Zusätze enthalten und zum Beispiel karamellisiert sind. Die Zusatzstoffe können das Mahlwerk des Kaffeevollautomaten verstopfen, verkleben und irreparabel beschädigen. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass eine Bohnensorte zu groß für das Mahlwerk oder zu ölig ist.

In unserem Onlineshop brauchen Sie sich über all das keine Gedanken zu machen: unsere Bohnensorten sind alle für Kaffeevollautomaten geeignet. Oft werden vom Hersteller des Kaffeevollautomaten auch bestimmte Bohnensorten empfohlen, auf die sich eine Maschine dann optimal einstellen lässt. Schauen Sie dafür in die Bedienungsanleitung Ihrer Maschine, auf die Internetseite des Herstellers oder fragen Sie dort direkt nach.

Der Mahlgrad: entscheidend bei der Einstellung der Kaffeemaschine

Zwar eignen sich technisch gesehen damit sehr viele Bohnen, allerdings sind die Vorlieben unter Kaffeetrinkern weitgefächert. Ein wichtiger Aspekt bei der Frage, mit welcher Bohne welcher Geschmack erzielt werden kann, ist daher die Einstellung des Mahlgrads am Kaffeevollautomaten. Sind die Bohnen nur sehr grob gemahlen, ist der Kaffee nicht so stark und geschmackvoll wie bei einem sehr feinen Kaffeemehl. Dieses Phänomen ist sehr leicht zu erklären: je feiner das Kaffeemehl ist, desto dichter liegen die Körnchen beieinander und bilden so eine Oberfläche, die erstens mehr Kontaktfläche für das aufgekochte Brühwasser bildet und zweitens dieses Wasser auch nicht so schnell durchlässt wie grobkörniges Mehl. Je länger und breitflächiger das Wasser also mit dem Kaffeemehl in Kontakt kommen kann, desto mehr Aromen können daraus freigesetzt und in den Kaffee übernommen werden.

Die Wahl der Bohnen: Robusta und Arabica

Des Weiteren wird der Geschmack natürlich durch die grundsätzliche Wahl der Bohnen sehr beeinflusst. Die meistgewählten Bohnensorten sind hier Robusta und Arabica, bzw. eine Mischung aus beiden. Robusta-Bohnen sind sehr lange geröstet und gelagert, weshalb sie ein leicht bitteres Aroma entwickeln. Arabica-Bohnen hingegen sind nicht so lange geröstet worden und gelten darum als qualitativ hochwertiger als die Robusta-Bohnen. Arabica-Bohnen entfalten ihr Aroma erst vollständig, wenn sie im Kaffeevollautomaten erhitzt werden. Generell sollten Sie, um das maximale Aroma der Bohnen zu erhalten, diese nicht zu lange offen im Kaffeevollautomaten lagern.

Auch die Herkunft der Bohnen spielt beim Geschmack eine entscheidende Rolle. Je nach Herkunftsland variiert der Geschmack der Bohnen stark. Es gibt daher Bohnenröstungen, die nur aus einem Land stammen (sogenannte „Länderröstungen“), und Mischungen mit Bohnen aus verschiedenen Herkunftsländern.

Der Unterschied zwischen Espressobohnen und Caffè Crema

Bei Betrachten des Kaffeebohnensortiments verschiedener Hersteller werden Sie feststellen, dass die meisten sowohl Espressobohnen als auch Cafè Crema anbieten. Espressobohnen sind stärker als die gewöhnlichen Cafè Crema Bohnen und eignen sich daher nicht nur gut für Espresso, sondern auch für die Kaffeevariationen, die mit Milch vermisch werden, wie zum Beispiel Latte Macchiato oder Cappuccino. Bei einer normalen Kaffeebohne würde die Milch hier das Aroma möglicherweise „erdrücken“, weshalb eine starke Sorte angebracht ist. Die Cafè Crema Bohnen sind sehr aromatische Bohnen, jedoch schwächer als Espressobohnen.

Wenn Sie sich bei uns zum Kauf eines Kaffeevollautomaten und der dazugehörigen Füllprodukte beraten lassen, können Sie gerne verschiedene Sorten probieren, um die richtige für Sie zu finden. Generell hilft bei der Suche nach der richtigen Kaffeebohne immer: Probieren geht über Studieren.

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Kategorie: Ratgeber

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